Das Turnier ist beendet. Vielen Dank an alle Spieler und Betreuer, die Sponsoren, die vielen Helfer in Organisation, Catering, Kasse, Shuttle, Technik und in den Hotels für den tollen Einsatz und die Unterstützung. 

Die Sieger 2013

sieger2013

von links nach rechts: O. Andrieieva, E. Omirou, M. Sokolovskiy, S. Ramazzotti, D. Orlita, S. Tsitsipas

See you next year!!

16. - 23. August 2014

Letzte Bekanntmachungen

Alle Daten & Fakten zum Jugendcup 2013

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Rückblick Jugendcup 2013

Am Samstag ging auf der Anlage des TC Rutesheim die 16. Auflage des traditionsreichen Jugend Cups zu Ende. Strahlende Sieger, enttäuschte Verlierer und begeisterte Zuschauer – der Jugend Cup hatte auch am Finaltag alles zu bieten, was zu einem guten Tennisturnier dazugehört.

In den vergangenen Jahren war der Jugend Cup in Renningen und Rutesheim traditionell von den osteuropäischen Jugendlichen aus der Ukraine oder Russland dominiert worden. Im Vorjahr waren gleich drei der vier Einzelsieger aus einem der beiden Länder und selbst die Doppelsieger kamen ausschließlich aus Nationen der ehemaligen Sowjetrepublik. Diese Dominanz wurde in diesem Jahr von den südeuropäischen Jugendlichen aus Zypern, Italien und Griechenland durchbrochen. Ein Beleg dafür, dass die europäische Spitze immer weiter zusammenrückt.
Der deutsche Nachwuchs hat es traditionell schwer, sich beim besten Tennis-Jugendturnier in Deutschland durchzusetzen. Kein Wunder, treten doch fast 400 Jugendliche aus 36 Nationen in Renningen und Rutesheim an, viele davon aus den Top-10 der europäischen Jugend-Ranglisten. Den besten Eindruck hinterließen noch Marvin Möller (Gladbach) und Patrick Zahraj (Frankfurt), die sich beide in der hervorragend besetzten U14-Konkurrenz bis in das Viertelfinale spielen konnten. Von den zahlreichen lokalen Talenten überzeugte insbesondere der Böblinger Nic Wiedenhorn, der sich durch die Qualifikation der U14-Konkurrenz spielte und sogar noch die erste Hauptfeldrunde überstehen konnte. Seine Leistung ist umso höher einzuschätzen, wenn man bedenkt, dass der 12-Jährige eigentlich noch in der U12-Konkurrenz spielberechtigt wäre.

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Den Sieg bei den U14-Junioren trug der topgesetzte Italiniener Samuele Ramazzotti davon, der in einem hochklassigen Finale den an zwei gesetzten Russen Mikhail Sokolovskiy mit 7:5, 6:2 niederringen konnte. Ramazzotti, derzeit die Nummer zwei in der Tennis-Europe-Rangliste , startete nervös in das Finale und lag schnell mit 0:3 zurück. In der Folge zeigte er allerdings, warum er zu den herausragenden Talenten in Europa zählt und wie er sich vor wenigen Wochen noch bis in das Finale der Europameisterschaft spielen konnte. Mit druckvollem Grundlinienspiel und seinem starken Aufschlag kämpfte er sich zurück in die Partie und durfte nach einer Stunde und 15 Minuten über seinen zweiten Turniersieg in diesem Jahr jubeln.
Im Doppel gab es in derselben Altersklasse immerhin einen deutschen Erfolg zu bejubeln: Der Berliner Rudi Molleker gewann an der Seite des Kroaten Karlo Divkovic und durfte sich somit auch über wichtige Ranglistenpunkte freuen.
Bei den U14-Juniorinnen gewann überraschend die Zypriotin Eliza Omirou, die im Endspiel ihrer Doppelpartnerin Oleksandra Andrieieva gegenüberstand. Gemeinsam hatten sie noch am Vortag die Doppelkonkurrenz für sich entscheiden können. Und wie eng im Tennis Sieg und Niederlage nebeneinander liegen, konnte man in diesem Endspiel schön erkennen. Nachdem die Ukrainerin den ersten Satz mit 3:6 verloren hatte, spielte sie im zweiten Durchgang wesentlich variabler und alle Zuschauer hatten den Eindruck, das Match würde kippen. Dann vergab die Ukrainerin, die bereits in sechs TE-Finals stand in diesem Jahr, davon allerdings vier verloren hatte, leichtfertig einen Breakball und haderte anschließend mit diesem Fehler. Das Momentum wechselte wieder auf die Seite der erst zwölfjährigen Omirou und die durfte sich nach eineinhalb Stunden über ihren fünften Turniersieg in diesem Jahr freuen.
Das vielleicht beste Finale sahen sie knapp 200 Zuschauer am letzten Turniertag bei den U16-Junioren. Hier standen sich der topgesetzte Tscheche Daniel Orlita und der Grieche Stefanos Tsitsipas gegenüber, wobei der an zwei gesetzte Grieche für die meisten Beobachter als Favorit ins Rennen ging. Dieser Rolle wurde er in der Folge gerecht und zeigte warum sich variables Spiel gegenüber Powertennis in der Regel durchsetzen kann. Immer wieder unterbrach er den Rhythmus seines Gegners mit teils genialen Stopps oder Slice-Bällen, um Orlita anschließend am Netz zu passieren oder selbst ans Netz vorzurücken. Am Ende stand ein hochverdienter 6:3, 6:3-Erfolg für den 15-Jährigen, der während der Woche regelmäßig dadurch auffiel, dass er sich heiße Wortgefechte mit seinem Vater und Coach lieferte. Die Doppelkonkurrenz der U16-Junioren gewannen die beiden Griechen Christos Antonopoulos und Vasileios Iliopoulos.
In der U16-Konkurrenz der Juniorinnen siegte bereits am Freitag die in Kirchheim lebende Tschechin Michaela Bayerlova, die die Mondball-Spezialistin Polina Golubovskaya mit 6:3, 6:4 in die Schranken weisen konnte. „Zum Glück wurde deren Taktik nicht belohnt“, so das Credo der Zuschauer.
Für Turnierdirektor Peter Rohsmann ging auch die 16. Auflage des Jugend Cups erfolgreich über die Bühne. Und das, obwohl dem langjährigen Macher aus Renningen im Vorfeld Mercedes-Benz als Hauptsponsor weggebrochen war. Sein Dank galt neben den zahlreichen lokalen Sponsoren insbesondere den über 100 ehrenamtlichen Helfern aus den beteiligten Tennisvereinen, die teils eine ganze Woche ihres Jahresurlaubs opferten, um das beste Jugendturnier in Deutschland über die Bühne zu bekommen. Auch Rutesheims Bürgermeister Dieter Hofmann, der selbst beim Getränkeverkauf mitgewirkt hatte, würdigte das Turnier: „Es ist jedes Jahr eine Freude, bei einem solch engagierten Team mitwirken zu dürfen.“

 

bis zum Jugendturnier

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